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the sound diving helmet - tracking down the sounds of waste water
Claudia del Cid + Luka Lipsinic + Luka Murovec

 

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Richard Frankenberger

Als Initiator und künstlerische Leitfigur von K.U.L.M. hat Richard Frankenberger in Pischelsdorf gemeinsam mit seinen KünstlerkollegInnen und MitstreiterInnen der Kunst im öffentlichen Raum abseits urbaner Strukturen Gehör und Sichtbarkeit verschafft. In seinen Projekten und künstlerischen Installationen wird die Natur als ökonomisch und wissenschaftlich erschlossene Ressource erkennbar gemacht, sie wird zum Spiegelbild zivilisatorischer Zu- und Eingriffe.

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Eva Ursprung

Austria, visual artist and musician, exhibitions and public art projects in the U.S., Thailand, Singapore, Israel, Germany, UK, Spain, Estonia, Russia, Romania, Serbia, Slovenia and Austria.

Eva Ursprung is one of the avant-gardists of the Graz arts scene in terms of feminist art making. Within public, social and electronic space, she has been interacting with performances, installations and objects since 1986, using mostly media sound, photography and video. The intercultural and the interdisciplinary are symbiotically merged with the desire to strengthen the artistic work of women and to promote their exchange within networks. An important aspect of her recent work is raising awareness about the dangers of plastic waste: As part of her project TO|YS ON TOUR she undertook an artistic research and commerce-travel from Austria to Nigeria. The aim was to investigate economic and waste cycles, recycling systems and technologies, as well as the different definitions and values of garbage.

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Organic Wastewater Treatment [working title] - Richard Frankenberger

In his art installation, nature is manifested as an economically and scientifically undeveloped resource; it becomes a reflection of civilization’s interventions, but in Frankenbergers’ artistic interpretations always retains the potential as an antithesis and alternative to mere rationalization and exploitation of the environment. To illustrate the dialogical relationship between art and life, Frankenberger not only addressed everyday procedures such as the water cycle, but also introduces commodities such as pipes and hoses into his works. He challenges and changes their conventional functions, offering the viewer exciting new perspectives on his/her environment and behavior.

Biologische Abwasserreinigung [Arbeitstitel] - Richard Frankenberger

In seiner künstlerischen Installation wird die Natur als ökonomisch und wissenschaftlich erschlossene Ressource erkennbar gemacht, sie wird zum Spiegelbild zivilisatorischer Zu- und Eingriffe, bewahrt aber in Frankenbergers künstlerischen Interpretationen immer auch ein Potenzial als Gegenbild und Alternative zur bloßen Rationalisierung und Instrumentalisierung der Umwelt. Um das dialogische Verhältnis von Kunst und Leben zu verdeutlichen, thematisiert Frankenberger nicht nur alltägliche Abläufe wie den Wasserkreislauf, sondern bindet er auch Gebrauchsgegenstände wie Röhren und Schläuche in seine Arbeiten ein. Er hinterfragt und verändert deren konventionelle Funktionen, wodurch dem Betrachter neue Perspektiven auf sein Umfeld und auf sein Verhalten ermöglicht werden.

Mit allen Wassern gewaschen - Eva Ursprung

 

Von 21. März bis 25. April 2011 lag eine Zielscheibe, bestehend aus 40 Rettungsringen in der Donau bei Novi Sad, nahe der "Freiheitsbrücke", welche im April 1999 durch ein Bombardement der NATO zerstört wurde. Eva Ursprung installierte die Arbeit im Rahmen des Projektes "...by the way…" des Institutes für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark. Während der Zeit in der Donau brachte eine Überschwemmung das Kanalsystem von Novi Sad zum Überlaufen. Treibgut sammelte sich an den Reifen, durch den Aufprall größerer Teile lösten sich einige und wurden mit dem Fluss stromabwärts geschwemmt.

Die verbleibenden Rettungsringe kamen mit Spuren des Erlebten zurück nach Graz und kommen seither in verschiedenen Gewässern zum Einsatz: seit September 2011 liegt einer davon 10 cm unter der Wasseroberfläche des Biotops im kunstGarten Graz, ein weiterer wurde im November 2011 im Burggraben von Schloss Hainfeld versenkt.

Im Rahmen von Aquatopia soll ein weiterer Reifen wiederverwertet werden: analog zum Aufenthalt in der Donau wird er 36 Tage lang in der Grazer Kanalisation verankert und regelmäßig dokumentiert (Fotografie, Video). Gezeichnet vom Kanal wird er gemeinsam mit der Dokumentation auf dem Aquatopia-U-Boot installiert.

Installation: Rettungsring aus Polyethylen, orange, Durchmesser: 65 cm

1 - 2 Elektronische Bilderrahmen, Durchmesser: 8 Zoll

 

Alternativvorschlag:

Great Graz Garbage Patch (Arbeitstitel)

Zersetzte Plastikteile sammeln sich in einigen Meeresdriftströmungswirbeln an und bilden in manchen Regionen Knäuel bis zur Größe Mitteleuropas. Dem Nordpazifikwirbel hat dieses Phänomen den Beinamen Great Pacific Garbage Patch (Großer Pazifikmüllfleck) eingebracht. Ein solcher Wirbel soll nun en Miniature hergestellt werden: Die Straßen von Graz werden nach Plastikmüll durchsucht. In jedem Bezirk wird ein typisches Müllfundstück ausgewählt, am Fundort fotografiert und anschließend geshreddert. Das Plastikgranulat wird in ein Aquarium geworfen, in dem eine Strömungspumpe analog zu den Meeresströmungen Plastikmüllformationen kreiert. Aus den Fotos und kindgerechten Texten wird eine kleine Broschüre im Format der Pixi Kinderbücher hergestellt (quadratisch, Format von 10 × 10 cm, 24 Seiten, davon 18 Bildseiten)

Aquatopia U-Boot Antrieb Maschinenraum

Damit die Insassen des U-Boots ihre Expedition zügig und umweltfreundlich antreten können, hat die Maschinencrew einen Antrieb entwickelt, der anstatt des üblichen Atomstroms mit "sauberer" Wasserenergie betrieben wird und dabei Prinzipien des Energiespeicherns und -abrufens und Wassertransports aufzeigt.

Um die Energie des Wassers nutzen zu können, bedient der „Antreiber“ das im Maschinenraum positionierte Tret-Pump-Rad-System. Dieses fördert das Wasser aus dem Ozean über den ausgeklügelten Pumpmechanismus in den Zwischentank des U-Boots.

Von dort aus wird das Wasser mittels einer Archimedischen Spirale in den Hauptwassertank
gespeist und gespeichert. Soll das U-Boot seine Reise fortsetzen, macht man sich die Schwerkraft zu nutze; man öffnet den Tank und das herunterfallende Wasser setzt ein Wasserrad in Gang, welches über weitere mechanische Übersetzungen die Schiffsschraube in Bewegung setzt und damit die Crew auf ihrer Expedition voranbringt.

GDS - Roter Keil

Der Kunst- und Kulturverein Roter Keil ist seit Sommer 2012 in der Idlhofgasse 87a beheimatet.
Die 20 Mitglieder arbeiten vorwiegend in den Bereichen: Bildhauerei, Malerei, Graphik und
Photographie.
Der Keil dient als Arbeits-, Ausstellungs- und Begegnungsraum, der allen motivierten Erdenbürgern die Türen offen hält.

Das Kollektiv GDS arbeitet an verschiedenen Projekten in weitgespannten Bereichen von
Architektur bis Zoologie.
Jede Aufgabe, jedes Projekt, jedes Problem hat seinen eigenen Charakter den man nicht (immer) mit disziplinierten, spezialisierten und konventionellen Denk-und Arbeitsweisen herausarbeiten kann. Deswegen versuchen wir immer wieder aufs Neue andere Herangehensweisen und arbeiten gerne mit weiteren Schaffenden über das Kollektiv hinaus, um jedem Projekt die ihm angemessene Form zu geben und unseren Horizont mit jeder Arbeit zu erweitern.

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