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Diejenigen, die im Wasser reisen 
WORKSHOP GELEITET VON Nayari Castillo

Dieser Workshop ist ausgerichtet auf eine Gruppe von etwa zwanzig Kinder mit Durchschnittsalter 10 Jahre. Die Kinder werden Charaktere für Geschichten entwickeln, die später im Rahmen des Projekt „Aquatopia“ in der Kajüte im Inneren eines U-Boots gezeigt werden. Während zwei dreistündigen Sitzungen sind die Kinder in Aktivitäten eingebunden, die ihnen helfen, sich schwimmende Objekte vorzustellen, die durch das Wasser zu ihnen nach Hause kommen. Mit ihrer Hilfe erzeugen sie fiktive Charaktere für eigene Geschichten.

Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Elemente, Trümmer oder Gegenstände, die in den Gewässern von Graz transportiert werden. Sie kommen vom schmelzenden Wasser aus den Bergen, treiben durch Flüsse und Seen vorbei an ihren Häusern und verlassen schließlich das Land und gelangen ins Meer. Für diese kleinen schwimmenden Objekte werden persönliche, emotionale und physische Eigenschaften erstellt. Mit dieser spielerischen Geographie- und Kunst-Klasse wird ein starkes Umweltbewusstsein verknüpft.

Am Ende der Sitzungen wird jedes Kind die Umrisse eines möglichen Charakters und einige Kriterien für die Erstellung eines vollständigen lokalen Mythos von Wasserkreaturen entwickelt haben. Die Kinder werden vor allem Spaß haben und etwas über das Erzählen von Geschichten lernen, über Geographie und Nachhaltigkeit.

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Aktivitäten:

1) Der Weg des Wassers durch Graz: diese Übung schärft das Bewusstsein für den Verlauf der Gewässer von der Quelle zum eigenen Haus.

2) Fallen stellen: in diesem praktischen Spiel sollen mögliche „Fallen“ entworfen werden (Netze usw.), um die schwimmende Objekte zu fangen, die im weiteren verwendet werden.

3) Ich bin das schwimmende Objekt: durch eine einfache Visualisierungs-Übung sollen sich die Kinder vorstellen, sie wären selbst ein kleines schwimmendes Objekt.

4) Erhalt der Dosen: jede Schülerin und jeder Schüler erhält eine kleine Blechdose, in der am nächsten Tag  Zeichnungen der kleinen Objekte aufbewahrt werden sollen.

5) Hausaufgaben:

• Stell Dir vor, was Du in Deine Dose legen willst (beschreibe Dein kleines Objekt)

• Bitte Deine Eltern, die eine Geschichte über Wasserkreaturen zu erzählen.

6) Gestalte Deinen Charakter. Zeichne ihn.

7) Erzähle die Geschichte: Innerhalb von Vierergruppen werden die einzelnen Charaktere in einen Dialog miteinander gesetzt.


Die Kajüte
oder: Der Raum um von Wasser zu träumen
Nayari Castillo UND Tuuli Sundén-Uusimäki

Dieser künstlerische Vorschlag basiert auf einem Raum, der drei ganz ursprüngliche Sinnesempfindungen oder Situationen vermittelt:

1) Behaglichkeit, das Gefühl sich wie in einer richtigen Kajüte oder Achterdeckkabine zu setzen oder hinzulegen.

2) Vibration, die konstante Bewegung des Wasserfahrzeugs nachahmend

3) Traumzustand, eine sich eröffnende Möglichkeit um von Wasser zu träumen. Die Grundidee ist es, Gelegenheiten zu schaffen um bequem und sicher zu sitzen oder zu liegen, so dass die BesucherInnen eingeladen sind von oder über Wasser zu träumen. Dann wird die Kajüte zu einem Portal ins magische Universum der Unterwasserwelt, zu einem Fenster ins Unbekannte.

Um die Fantasie der BesucherInnen anzuregen, wird die Kajüte eine Serie von übergroßen Buchseiten beherbergen, die doppelseitig insgesamt zehn zweisprachige visualisierte Geschichten erzählen. Sie sollen in der Sprache von Mythen oder Legenden von Wasserkreaturen erzählen, aber auch von ganz simplen Dingen, die vom Wasser transportiert werden. Jedes Objekt, Ding oder Gerät wird animiert, bekommt eine Seele und eine begleitende Geschichte zu seiner Reise im Wasser, auch um das Umweltbewusstsein zu schärfen. Die riesigen Buchseiten werden aus recyceltem farbkräftigen und bedruckten Plastik hergestellt.

Nayari Castillo

Venezuela/USA; Molekular-Biologin und Künstlerin, hat an zahlreichen Gruppen- und Personalausstellungen in Berlin, Brüssel, Buenos Aires, Mexico City, Miami, New York, Salzburg, Budapest, u. A. teilgenommen.

Die Installations- und Multimedia-Künstlerin erforscht die Grenzbereiche zwischen Kunst und Wissenschaft, Realität und Fiktion. Castillo ist daran interessiert Erfahrungen in Bezug auf Migration und das Vergessen zu visualisieren und lässt sie die Form von Geschichten, Kuriositäten und Souvenirs annehmen.

>> Internetseite

Workshop St. Andrä Schule März 2013

die Gruppe

folgt in kurze...

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